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MOBILITÄT & FUHRPARK

Unternehmensmobilität 2026: das komplette Whitepaper

Unternehmensmobilität 2026: Kraftstoff, elektrisches Laden, Maut, Fuhrparkmanagement und nachhaltige Mobilität in einer steuerbaren Gesamtstrategie gebündelt.

Jahrelang wurde die Mobilität eines Unternehmens in getrennten Dossierstapeln verwaltet: der Kraftstoff auf der einen Seite, die Maut auf der anderen, die Spesenabrechnungen in einem dritten, und das elektrische Laden kam als weiteres Silo dazu. Dieses Whitepaper beginnt mit einem Befund: 2026 ist diese Zersplitterung nicht mehr haltbar. Zwischen den steigenden Kosten, der Pflicht, Emissionen zu berichten, und der Elektrifizierung der Fuhrparks wird die Unternehmensmobilität zu einem strategischen Posten, den man steuert — oder erleidet. Das Dossier versammelt die fünf Zweige der Berufsmobilität, die Zahlen, die den Markt beschreiben, und das Bindeglied, das sie verbindet: die Silos öffnen, um eine steuerbare Datenbasis daraus zu machen.


Fünf Säulen, eine einzige Steuerung:
  • Kraftstoff über mehrere Marken, elektrisches Laden, Maut, Fuhrparkmanagement, nachhaltige Mobilität: die fünf Zweige einer kohärenten Unternehmensmobilität.
  • Jedes geöffnete Silo (ein Dienstleister mehr) beschwert die Verwaltung und gefährdet das Reporting. Die Integration verwandelt die Mobilität dagegen in auswertbare Daten.
  • Mobilität ist heute ein CSRD-Reporting-Posten (Scope 3): Es genügt nicht mehr zu zahlen — man muss messen.
Die 5 Säulen der Unternehmensmobilität EINZIGE STEUERUNG Unternehmensmobilität Kraftstoff E-Laden Maut Fuhrpark Grüne Mobilität Fünf Säulen, verbunden über ein einziges Steuerungs-Back-Office.
Die Unternehmensmobilität ist nicht mehr fünf getrennte Dossiers, sondern fünf Zweige, gesteuert von einem gemeinsamen Punkt aus. Die Integration schafft den Wert.

Die Unternehmensmobilität in Zahlen (2026)

Bevor über Strategie gesprochen wird, ordnen wir den Markt. Zum 1. Januar 2025 zählt Frankreich 39,7 Millionen Pkw und 6,5 Millionen leichte Nutzfahrzeuge[1]. Ein wachsender Teil dieses Bestands gehört Unternehmen: Die Berufsfuhrparks wiegen schwer bei den Neuzulassungen — auch wenn 2025 einen Einbruch markierte: 723.640 Flotten-Neuzulassungen, minus 8,6 % im Jahresvergleich, unter der Wirkung der fiskalischen Instabilität und der Preissteigerungen[2].

Zwei Trends durchziehen diese Zahlen. Erstens die Elektrifizierung: Der Marktanteil des Elektrischen an den neuen Pkw der Unternehmen erreichte 2024 rund 12 %[3], und die Regulierung schreibt großen Fuhrparks inzwischen bei jeder Erneuerung einen Mindestanteil sauberer Fahrzeuge vor. Zweitens zieht die Infrastruktur nach: Das französische Ladenetz überstieg 2025 die Marke von 2,5 Millionen Punkten (öffentlich und privat zusammen)[4]. Die Unternehmensmobilität ist also zugleich massiv, im Umbruch und zunehmend durch das Umwelt-Reporting eingeengt.

Die fünf Säulen der Unternehmensmobilität

1. Die Multi-Marken-Tankkarte. Der größte Kostenposten der Mobilität — und historisch das erste Silo. Eine Karte, die bei mehreren Mineralölkonzernen akzeptiert wird, beseitigt Umwege und standardisiert die Daten der Tankfüllung: Der Fahrer tankt dort, wo er vorbeikommt, nicht dort, wo die Marke es erlaubt. Das echte Thema 2026 ist nicht mehr nur das Akzeptanznetz, sondern die variablen Gebühren. Eine „kostenlose“ Karte bei der Ausstellung berechnet oft 1 bis 2 % je Tankfüllung plus eine Marge je Liter — für einen Fuhrpark, der viel fährt, teurer als ein Festabo. Über den Tarif hinaus zählt die Integration in den Rest der Ausgaben: Eine kategorisierte und datierte Tankfüllung wird zur auswertbaren Datenzeile, nicht nur zu einer Buchungszeile. Die Details in unserem Vergleich der Multi-Marken-Tankkarten.

2. Das elektrische Laden. Die Elektrifizierung verwandelt einen Posten (den flüssigen Kraftstoff) in eine Standort-Infrastruktur. Zwischen einer AC-Wallbox mit 7–22 kW und einer DC-Schnellladesäule reicht der Preis einer Unternehmens-Ladesäule von einigen Tausend bis zu mehreren Zehntausend Euro je Punkt, Montage eingerechnet. Das Loi d'orientation des mobilités (LOM, das französische Mobilitätsgesetz) schreibt zudem die elektrische Vorauseinrichtung bestimmter Firmenparkplätze vor. Die klassische Falle besteht darin, das Laden als Sonderthema zu behandeln: Man eröffnet dann ein Elektro-Silo neben dem Kraftstoff-Silo. Das Laden auf demselben Träger wie den Kraftstoff zu steuern (kWh-Abrechnung, Limits, Weiterberechnung) vermeidet diese Zersplitterung ab dem ersten elektrifizierten Fahrzeug. Siehe den Vergleich der Unternehmens-Ladesäulen.

3. Das Mautgerät. Auf langen Strecken ist die Maut ein eigener Strom, oft einem spezialisierten Dienstleister anvertraut. Das Mautgerät — und inzwischen der Free-Flow, der den Stopp an den Schranken abschafft und sich auf dem Netz ausbreitet — zeichnet die Fahrten nach und erzeugt wertvolle Daten für das Fuhrparkmanagement wie für die Treibhausgasbilanz. Es ist auch ein Posten, auf dem sich Integration auszahlt: Ein mit Kraftstoff und Laden gebündeltes Mautgerät vervollständigt das Mobilitätsbild, ohne die Verwaltung zu beschweren, während ein getrennter Emittent eine Schnittstelle und einen Beleg mehr hinzufügt. Siehe den Vergleich der Profi-Mautgeräte.

4. Das Fuhrparkmanagement. Der Dirigent der Unternehmensmobilität: die Software, die Kraftstoff, Laden, Maut und Wartung konsolidiert, Fahrzeuge den Fahrern zuweist, den Kilometerkostenpreis verfolgt und das Reporting speist. Ohne sie bleiben die vier anderen Säulen Inseln, die niemand verbindet. Mit ihr wird die verstreute Datenbasis steuerbar. Das gute Werkzeug beurteilt sich nicht an der Länge der Funktionsliste, sondern an seiner Fähigkeit, alle Mobilitätsströme in einem einzigen Referenzwerk zu bündeln und daraus die realen Kosten auszuweisen. Siehe den Vergleich der Fuhrparkmanagement-Software.

5. Die nachhaltige Mobilität. Forfait mobilités durables (FMD), Dekarbonisierung, Verlagerung aufs Fahrrad oder die Bahn: Mobilität beschränkt sich nicht mehr auf das Auto[5]. Das FMD erlaubt zudem die Übernahme der Pendelkosten in sanfter Mobilität, befreit von Sozialbeiträgen bis zu einer jährlichen Grenze. Auf der Regulierungsseite zählen all diese Wege zum Scope 3 der Treibhausgasbilanz und speisen das CSRD-Reporting[6]. Siehe den Guide zum Forfait mobilités durables.

Den Fuhrpark elektrifizieren: die Transition 2026

Die Elektrifizierung ist die Dynamik, die alle anderen Säulen neu zeichnet. Mit rund 12 % elektrifizierten neuen Pkw der Unternehmen 2024[3] und der regulatorischen Quote sauberer Fahrzeuge bei jeder Erneuerung kommt für jedes aus dem Bestand ausscheidende Fahrzeug der Moment, in dem „Verbrenner oder Elektro“ zu entscheiden ist. Die Frage ist nicht mehr ob elektrifiziert wird, sondern wann und wie man das Zusammenleben der beiden Antriebe steuert.

Drei Fallen lauern in dieser Transition. Die erste, die Infrastruktur: erst über die Fahrzeuge nachzudenken, wenn sie geliefert sind, heißt stehende Fahrzeuge garantieren. Die zweite, die Nutzungskosten: Die kWh am Standort bleibt zwei- bis dreimal günstiger als im öffentlichen Netz — aber nur, wenn die Ladesäule steht. Die dritte, die Steuerung: Ohne einheitliches Back-Office wird das elektrische Laden ein weiteres Silo neben dem fossilen Kraftstoff — exakt die Zersplitterung, die die Transition vermeiden sollte. Daher die Regel: Steuerung und Ladestation stehen vor den Fahrzeugen, nicht umgekehrt.

TCO und Kilometerkostenpreis

Die Kosten einer Unternehmensmobilität liest man nicht auf einer Kraftstoffrechnung, sondern in einem Total Cost of Ownership (TCO), bezogen auf den Kilometer. Der TCO eines Fahrzeugs umfasst Kauf oder Leasing, Kraftstoff oder Strom, Versicherung, Wartung, Maut und zunehmend den Restwert, der sehr empfindlich auf den Antrieb reagiert: Ein Elektrofahrzeug verkauft sich anders als ein Verbrenner. Auf diese Summe gerechnet macht der Kraftstoff oft nur ein Drittel aus. Der Rest verlor sich in Buchungszeilen, die über mehrere Dienstleister verstreut sind.

Die Falle: Ein schlecht konsolidierter TCO verdeckt die echten Hebel. Ein Unternehmen, das seinen Kilometerpreis nicht kennt, kann nicht zwischen Laden am Standort und öffentlichem Netz abwägen, zwischen Mautgerät und manuellem Stopp, zwischen Firmenflotte und Kilometergeld. Die Fuhrparkmanagement-Software ist genau das Werkzeug, das diesen Kilometerkostenpreis rekonstruiert, indem sie alle Ströme aggregiert — sofern sie an dasselbe Referenzwerk angeschlossen sind. Mit anderen Worten: Ohne Integration kein realer TCO. Ohne realen TCO keine informierte Entscheidung.

Der konsolidierte TCO hat auch eine unterschätzte zeitliche Wirkung. Je mehr der Fuhrpark altert und sich erneuert, desto weiter klafft die Lücke zwischen einer gesteuerten Mobilität, in der jedes eintretende Fahrzeug sofort ans Referenzwerk angeschlossen wird, und einer zersplitterten, in der jeder neue Dienstleister seine eigene Schnittstelle hinzufügt. Über drei Jahre wird der Unterschied in Verwaltungszeit und Reporting-Präzision strukturell. Deshalb rechnet man den TCO nicht einmalig beim Kauf: Er wird durch die gewählte Architektur gebaut, integriert oder verstreut, und offenbart sich Jahr für Jahr im Kilometerkostenpreis und in der Qualität der Treibhausgasbilanz.

Drei Fuhrparkprofile, drei Prioritäten

Die Priorität der Säulen ändert sich radikal nach Profil. Drei Archetypen genügen, um zu zeigen, warum es kein einziges Rezept gibt — aber eine gemeinsame Zielarchitektur.

Der Langstrecken-Fuhrpark (Transport, reisender Vertrieb, regionale Zustellung). Kraftstoff und Maut dominieren die Kosten. Die Multi-Marken-Karte ist nicht verhandelbar, um Umwege zu begrenzen, das Free-Flow-Gerät, um Zeit zu gewinnen, das Fuhrparkmanagement, um den Kilometerkostenpreis viel gefahrener Fahrzeuge zu verfolgen. Die Elektrifizierung kommt später (Reichweite, Laden unterwegs) — die Steuerung aber ist sofort fällig.

Der elektrifizierte städtische Fuhrpark (Zustellung auf der letzten Meile, Dienste, Werksflotten). Hier strukturiert das Laden alles: Infrastruktur am Standort, kWh-Tarif, Energiesteuerung, um Leistungsspitzen zu vermeiden. Der Kraftstoff weicht, die sanfte Mobilität (Lastenrad, Zweirad) gewinnt. Das Risiko: Ladebetreiber, Spezialkarten und getrennte Werkzeuge zu stapeln — deshalb die Bedeutung eines einzigen Trägers von Anfang an.

Die Dienstleistungsagentur und die Berufe des gelegentlichen Ortswechsels (Beratung, Audit, B2B-Verkauf). Wenig Firmenfahrzeuge, aber viele Spesenabrechnungen: Bahn, Flug, Taxi, Mahlzeiten, Übernachtung. Hier zählen Verlagerung und Reise-Richtlinie zuerst, und die strukturierten Spesendaten speisen unmittelbar das Scope 3. Eine integrierte Corporate-Karte und Spesensoftware ersetzen einen Stapel Belege.

Die versteckten Kosten der Zersplitterung

Jede Säule hat, für sich genommen, ihren eigenen Markt, ihre eigenen Karten und ihr eigenes Back-Office. Genau das ist das Problem. Ein typischer Fuhrpark stapelt: einen Mineralölkonzern für den Kraftstoff, einen Betreiber für das Laden, einen Emittenten für die Maut, eine Spesensoftware, eine Tabelle für den Fuhrpark. Fünf Schnittstellen, fünf Kundendienste, fünf Exporte, die am Monatsende abzugleichen sind. Die Zersplitterung ist kein Organisationsdetail: Sie ist ein versteckter Kostenposten (Verwaltungszeit) und ein Datenverlust (nicht steuerbar ist, was man nicht konsolidiert).

Die Regel

Eine gesteuerte Unternehmensmobilität schlägt fünf separat optimierte Mobilitäten. Kraftstoff, Laden, Maut und Spesen auf einem einzigen Träger zusammenzuführen verwandelt Zersplitterung in auswertbare Daten — und diese Daten werden 2026 zu einem Aktivposten des CSRD-Reportings.

Das ist die These dieses Whitepapers — und der Ansatz von Greenway: eine einzige Mobilitätskarte, verbunden mit einem einzigen Back-Office für das Fuhrparkmanagement, das Kraftstoff und Laden, Maut und Spesen abdeckt. Jede Transaktion speist dasselbe Referenzwerk, und 1 % jeder Transaktion fließt über das Programm 1%ForAll® an die Greenway-Stiftung. Die Wirkung wird messbar, nicht nur behauptet.

Wie man seine Mobilitätsstrategie aufbaut

Drei Schritte fassen die Vorgehensweise zusammen. 1) Kartieren: die bestehenden Ströme — wie viele Dienstleister, wie viele Schnittstellen, welche versteckten Verwaltungskosten. Das ist oft der aufschlussreichste Schritt: Unternehmen unterschätzen die Zeit, die der Abgleich disparater Belege kostet. 2) Konsolidieren: redundante Werkzeuge durch einen einzigen Träger ersetzen, der möglichst viele Säulen abdeckt (mindestens Kraftstoff + Laden + Maut + Spesen). 3) Messen: die konsolidierten Daten nutzen, um den Kilometerkostenpreis zu steuern und Treibhausgasbilanz und CSRD-Reporting ohne Jahresprojekt zu speisen.

Die Priorität der Säulen hängt vom Profil ab. Ein Langstrecken-Fuhrpark pflegt zuerst Kraftstoff und Maut. Ein elektrifizierter städtischer Fuhrpark setzt auf Laden und Energiemanagement. Eine Beratungsgesellschaft priorisiert Spesen und Verlagerung. Die Zielarchitektur bleibt identisch: eine einzige Steuerung über den fünf Zweigen — nicht fünf lokale Optimierungen, die nie miteinander sprechen.

Konkret beginnt man oft mit einem Quick Win (etwa Kraftstoff und Maut auf einer einzigen Karte bündeln), bevor man die Integration auf das Laden und dann auf die Spesen ausdehnt. Der klassische Fehler: warten, bis der ganze Fuhrpark elektrifiziert ist, um sich um die Steuerung zu kümmern — dann steht man vor einem Bestand von Elektrofahrzeugen ohne Werkzeug, ihre realen Kilometerkosten zu messen. Besser das Fuhrpark-Back-Office zuerst setzen und jede Säule nach und nach anschließen. Diese Umkehrung verändert alles: Man wählt nicht mehr ein Werkzeug je Ausgabenposten, sondern ein einziges Referenzwerk, an das sich alle Posten anschließen.

Die Checkliste der integrierten Mobilität

Um von der Theorie zur Tat zu kommen, genügen sechs konkrete Prüfungen, um die teuersten Fallen zu vermeiden:

Vor jeder Vertragsunterschrift:
  • Zählen Sie Ihre Mobilitäts-Dienstleister. Über drei hinaus kostet die Zersplitterung bereits Verwaltungszeit.
  • Verlangen Sie die projizierten jährlichen Gesamtkosten (Abo + variable Gebühren), nicht nur den ausgewiesenen Abo-Preis.
  • Prüfen Sie, ob Laden und Kraftstoff auf demselben Träger laufen — sonst öffnen Sie ein Silo je Elektrofahrzeug.
  • Bestehen Sie auf einem strukturierten Export (kategorisiert, datiert), der sich für die Treibhausgasbilanz und das CSRD-Reporting weiterverwenden lässt.
  • Wählen Sie das Fuhrpark-Back-Office vor den Fahrzeugen, besonders in der Elektrifizierungsphase.
  • Steuern Sie nach dem konsolidierten Kilometerkostenpreis, nicht nach dem isolierten Liter- oder kWh-Preis.

Der regulatorische Rahmen, der das Feld verengt

Die Unternehmensmobilität steht in einem zunehmend bindenden regulatorischen Triptychon. Das Loi d'orientation des mobilités (LOM) erzwingt die elektrische Vorauseinrichtung bestimmter Parkplätze und Quoten sauberer Fahrzeuge bei der Erneuerung großer Fuhrparks. Das forfait mobilités durables (FMD) rahmt die Übernahme der Pendelwege in sanfter Mobilität. Und die CSRD-Richtlinie macht das Reporting der Emissionen der Wertschöpfungskette (Scope 3) verpflichtend, darunter die Geschäftsreisen[6].

Drei Texte, dieselbe Folge: Mobilität produziert regulatorische Daten, nicht nur Ausgaben. Hier wird die Architekturwahl strategisch. Eine gesteuerte Mobilität, in der jede Transaktion kategorisiert und nachvollziehbar ist, verwandelt die Reporting-Pflicht in einen Vorteil: Die Daten liegen schon im Back-Office und müssen nicht jedes Jahr mit großem Tabellenaufwand rekonstruiert werden. Eine zersplitterte Mobilität macht umgekehrt aus jeder regulatorischen Frist ein Jahresprojekt.

Häufige Fragen

Was ist eine integrierte Unternehmensmobilität?

Eine Mobilität, bei der Kraftstoff, Laden, Maut, Fuhrparkmanagement und nachhaltige Mobilität aus einem einzigen Back-Office gesteuert werden, statt über mehrere Dienstleister verstreut zu sein. Die Integration verwandelt Zersplitterung in auswertbare Daten.

Sollte man Kraftstoff und elektrisches Laden wirklich bündeln?

Ja, bei einem gemischten Fuhrpark. Das Laden in einem vom Kraftstoff getrennten Silo zu verwalten erschafft die Zersplitterung neu, die man vermeiden wollte. Ein einziger Träger, der beide steuert, vermeidet ein neues Silo je elektrifiziertem Fahrzeug.

Zählt Mobilität im CSRD-Reporting?

Ja, über das Scope 3: Geschäftsreisen und Mobilität der Mitarbeiter sind indirekte Emissionen der Wertschöpfungskette[6]. Eine gesteuerte Mobilität produziert die strukturierten Daten, die dieses Reporting speisen.

Welcher Anteil Elektrofahrzeuge in Unternehmensfuhrparks?

Rund 12 % der neuen Pkw der Unternehmen waren 2024 elektrifiziert[3], dazu kommt die regulatorische Quote sauberer Fahrzeuge bei der Erneuerung. Die Transition beschleunigt sich, besonders bei städtischen Fuhrparks.

Mit welcher Säule beginnen?

Mit der, die in Ihren Kosten oder Ihrem Fußabdruck am schwersten wiegt: oft der Kraftstoff bei einem Langstrecken-Fuhrpark, das Laden bei einem Fuhrpark in Elektrifizierung, die Spesen bei Dienstleistungsberufen. Die Zielarchitektur bleibt die einzige Steuerung.

Eignet sich integrierte Mobilität auch für einen kleinen Fuhrpark?

Ja, schon ab wenigen Fahrzeugen. Es geht nicht um die Größe des Bestands, sondern um die Zersplitterung der Dienstleister: Selbst ein kleiner Fuhrpark kumuliert oft Kraftstoff, Maut und Spesen auf drei getrennten Werkzeugen. Ein einziger Träger vereinfacht von Anfang an.

Kann eine einzige Karte alles abdecken?

Genau das ist der Zweck einer integrierten Mobilitätskarte wie der von Greenway: Kraftstoff, Laden, Maut und Spesen auf demselben Träger, konsolidiert in einem Back-Office für das Fuhrparkmanagement.

Dossier-Dachartikel: Dieses Whitepaper ist die Säule der Mobilität. Es verbindet unsere thematischen Guides (Tankkarte, Laden, Maut, Fuhrparkmanagement, nachhaltige Mobilität).

Referenzen

  1. SDES (Service de la donnée et des études statistiques), Daten zum französischen Fahrzeugbestand zum 1. Januar 2025: 39,7 Mio. Pkw, 6,5 Mio. leichte Nutzfahrzeuge. statistiques.developpement-durable.gouv.fr. ↩
  2. Flottes Automobiles (flotauto), Flotten-Neuzulassungen der Unternehmen 2025: 723.640 Einheiten, −8,6 % im Jahresvergleich. flotauto.com. ↩
  3. DGE (Direction générale des entreprises), Lenkung der Nachfrage zu sauberen Fahrzeugen: Anteil des Elektrischen an den neuen Pkw der Unternehmen (~12 % 2024), Erneuerungsquoten. entreprises.gouv.fr. ↩
  4. Ministère de la Transition écologique, Ausbau der Ladeinfrastruktur (IRVE): mehr als 2,5 Millionen Punkte in Frankreich 2025. ecologie.gouv.fr. ↩
  5. ADEME, Nachhaltige Mobilität und forfait mobilités durables (FMD): Rahmen, Hilfen und Umsetzung im Unternehmen. ecologie.gouv.fr. ↩
  6. Europäische Kommission, Corporate sustainability reporting (CSRD): Reporting der Emissionen (Scope 3, darunter Reisen und Mobilität). finance.ec.europa.eu. ↩

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